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Impfstoffe für den Menschen

Impfstoffe - Zulassung und Chargenprüfung - hier die Auswertung einerChargenprüfung von Influenza-Impfstoffen (Quelle: PEI)Impfstoffe - Zulassung und Chargenprüfung

Das Paul-Ehrlich-Institut bietet hier Informationen rund um die Themen 'Impfungen', 'Impfstoffe' und 'Impfen' an.

Sie finden Listen zugelassener Impfstoffe, Antworten auf kritische Fragen zu Impfstoffen und Impfungen/Impfen und z.B. die frei recherchierbare UAW-Datenbank.

Außerdem bieten wir Publikationen zu Impfungen, Impfstoffen, Impfen und Impfnebenwirkungen und weiterführende Links zum Thema an.

Diese Seite ist auch unter dem Kurzlink www.pei.de/impfstoffe erreichbar.

Impfstoffzulassung

Impfen ist eine der wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten. So konnten durch konsequente Impfprogramme beispielsweise die Diphtherie und die Kinderlähmung in Deutschland und vielen anderen Ländern nahezu vollständig zurückgedrängt werden. Die Ausrottung der Pocken gelang weltweit.

Bevor ein Impfstoff auf den Markt kommt, muss er ein umfassendes Zulassungsverfahren durchlaufen, entweder in Deutschland (nationale Zulassung) oder bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA (zentrale Zulassung durch die EU-Kommission). Auch nach der Zulassung werden Impfstoffe weiter kontrolliert. Erhalten Sie die Impfung in Deutschland, dann haben die Impfstoffexperten des Paul-Ehrlich-Instituts im Rahmen der so genannten staatlichen Chargenprüfung die Charge, aus der dieser Impfstoff stammt, nochmals geprüft und freigegeben. Mediziner des Referats 'Arzneimittelsicherheit' des Paul-Ehrlich-Instituts überprüfen und bewerten auch nach der Zulassung weiterhin die Verträglichkeit (Unbedenklichkeit) der Impfstoffe.

Impfstoffe

Die Impfstoffe in der Navigation links sind nach Krankheiten bzw. Krankheitserregern geordnet. Sie finden jeweils die zugelassenen Mono- und Kombinationsimpfstoffe in einer gemeinsamen Liste. Immer gibt es Hyperlinks auf Seiten des Robert Koch-Instituts, zu Texten, die umfassend über die betreffende Krankheit informieren.

Bei den einzelnen Produkten sind häufig Links zu weiterführenden Informationen wie der Packungsbeilage oder bei zentralisiert zugelassenen Produkten zu den öffentlichen Bewertungsberichten (EPARs) eingefügt.

Die Kombinationsimpfstoffe werden außerdem in einer Übersichtsliste angeboten.

CholeraHIB (Haemophilus Influenzae Typ B)MeningokokkenPoliomyelitis (Kinder­lähmung)Varizellen (Windpocken)
DiphtherieHepatitis AMilzbrandRötelnKombinations- impfstoffe
FSMEHepatitits BMumpsRotavirus-Infektionen
Gebärmutter-
halskrebs (HPV)
Influenza (Grippe)Pertussis (Keuchhusten)Tetanus
GelbfieberJapanische EnzephalitisPneumokokkenTollwut
Gürtelrose (Herpes zoster)MasernPockenTyphus

Umgang mit Verdachtsfällen

Impfstoffe sind, wie alle anderen wirksamen Arzneimittel auch, nicht völlig frei von Nebenwirkungen. Die Anforderungen an die Sicherheit von Impfstoffen sind höher als etwa an Arzneimittel zur Behandlung schwer erkrankter Personen. Denn es sind in der Regel gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene, welche geimpft werden. In äußerst seltenen Fällen können Impfstoffe zu Gesundheitsstörungen und Erkrankungen führen. Ein zeitlicher Zusammenhang von Impfung und einer Erkrankung begründet einen Verdacht, ist aber noch kein Beweis dafür, dass eine Impfung die Krankheit verursacht hat.

Für Verdachtsfälle von Impfreaktionen, die über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehen, besteht nach Infektionsschutzgesetz eine Verpflichtung für den impfenden Arzt, dies an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Von dort erhält das Paul-Ehrlich-Institut die Daten in anonymisierter Form. Die Experten des Referats Arzneimittelsicherheit prüfen jede Meldung und beurteilen aufgrund der gemeldeten und ggf. recherchierten Informationen, ob ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung als gesichert, wahrscheinlich, möglich, unwahrscheinlich oder auch wegen fehlender Daten nicht zu beurteilen ist. Ziel dieser Bewertungen ist es, mögliche Risikosignale bei einem Impfstoff frühzeitig zu erkennen um Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen zu können. Sehr seltene, aber vielleicht schwerwiegende Nebenwirkungen können auch in großen klinischen Prüfungen nicht entdeckt werden, sondern erst dann, wenn sehr viele Menschen den betreffenden Impfstoff erhalten haben. Daher ist die Beobachtung, Meldung und Bewertung von Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen äußerst wichtig.

Publikationen zum Thema Impfen und Impfstoffe

Artikel aus dem Bundesgesundheitsblatt und dem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit

Resultate 1 bis 25 von insgesamt 28 (2 Seiten)

Resultate 1 bis 25 von insgesamt 28 (2 Seiten)

Haftungsausschluss

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Zusatzinformationen

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