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Pharmakovigilanz (Veterinärmedizin)

Tierärzte und pharmazeutische Unternehmer sind verpflichtet, Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen zu melden. Solche Meldungen über unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln werden an folgende zuständige Behörden übermittelt:

  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
    Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist die zuständige nationale Behörde für die Zulassung bzw. Registrierung von Tierarzneimitteln in Deutschland.
  • Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
    Die Zuständigkeit für die Zulassung und Chargenfreigabe von Sera und Impfstoffen zur Anwendung beim Tier liegt beim Paul-Ehrlich-Institut in Langen.
  • Bundestierärztekammer
    Die Bundestierärztekammer nimmt auch die Meldungen auf und übermittelt sie an die zuständige Behörde.
  • Die Europäische Kommission
    Die Europäische Kommission ist auf EU-Ebene für gentechnisch hergestellte und innovative Arzneimittel zuständig, wobei die Europäische Agentur für Arzneimittelzulassung (EMA) die wissenschaftliche Evaluierung durchführt.

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