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Forschung am Paul-Ehrlich-Institut

Die Forschungsaktivitäten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) befassen sich traditionell mit Fragen aus den Gebieten der Medizin und Naturwissenschaften, in denen bereits der Nobelpreisträger Paul Ehrlich am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert richtungweisende Arbeiten durchgeführt hat. Schon damals arbeitet Paul Ehrlich sowohl an grundsätzlichen als auch angewandten Forschungsfragen, so zum Beispiel an der Theorie der Antikörperbildung und der Bestimmung der Wirksamkeit von Antiseren. Im Jahre 1899 wurde sein Berliner "Institut für Serumforschung und Serumprüfung" nach Frankfurt am Main verlegt, wo es in "Königliches Institut für experimentelle Therapie" umbenannt wurde. Das heutige PEI ist der direkte Nachfolger dieses Frankfurter Instituts.

Seit seinen Anfängen befasst sich das PEI mit wissenschaftlichen Fragen im Bereich der biomedizinischen Arzneimittel, für die es auch heute noch als Prüfbehörde zuständig ist. Zu diesen Arzneimitteln zählen Impfstoffe für Mensch und Tier, immunbiologische und biotechnologische Arzneimittel, Blutprodukte, zell- und gentherapeutische Arzneimittel sowie Gewebe.

Das Forschungsprogramm gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsthemen und Forschungsziele des Instituts und findet sich in detaillierter Form auf den englischen Seiten dieses Internetauftritts in der Rubrik "Research at the Paul-Ehrlich-Institut".

Die Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur, die Unterstützung bei der Forschungsantragsstellung bzw. beim Management von Forschungsprojekten, die Entwicklung von Nachwuchsprogrammen, die Vorbereitung auf interne und externe Evaluationen und die Beantwortung von forschungsbezogenen Anfragen werden vom Forschungsbeauftragten in Zusammenarbeit mit der hausinternen AG Forschung und in Absprache mit dem Präsidenten des PEI koordiniert.

Basierend auf den entsprechenden Vorgaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das PEI im Rahmen einer Organisationsverfügung (bindend für alle Mitarbeiter/innen in Wissenschaft und Forschung) "Richtlinien zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten am Paul-Ehrlich-Institut" erlassen.

Als Vertrauensperson in Fragen der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis hat das PEI Prof. Dr. Bernd Ludwig vom Institut für Biochemie der Goethe Universität Frankfurt am Main bestellt.

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