Forschung am Paul-Ehrlich-Institut
Die Forschungsaktivitäten am Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bewegen sich in den Gebieten der Medizin und der Naturwissenschaften, in denen der Nobelpreisträger Paul Ehrlich seine richtungweisenden Arbeiten am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert durchgeführt hat. Damals behandelte er sowohl Fragen der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung wie zum Beispiel die Theorie der Antikörperbildung und die Bestimmung der Wirksamkeit von Antiseren. Im Jahre 1899 wurde sein Berliner "Institut für Serumforschung und Serumprüfung" nach Frankfurt am Main verlegt, wo es in "Königliches Institut für experimentelle Therapie" umbenannt wurde. Das heutige PEI ist der direkte Nachfolger des Frankfurter Instituts.
Von seinen Anfängen an befasst sich das PEI mit wissenschaftlichen Fragen im Umfeld der biomedizinischen Arzneimittel, für die es als Prüfbehörde zuständig ist. Zu diesen Arzneimitteln zählen Impfstoffe für Mensch und Tier, immunbiologische und biotechnologische Arzneimittel, Blutprodukte, zelltherapeutische Arzneimittel sowie, seit August 2005, Gewebe.
Basierend auf den entsprechenden Vorgaben der DFG hat das Paul-Ehrlich-Institut im Rahmen einer Organisationsverfügung (bindend für alle Mitarbeiter/innen in Wissenschaft und Forschung) "Richtlinien zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten am Paul-Ehrlich-Institut" erlassen.
Als Vertrauensperson in Fragen der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis hat das Paul-Ehrlich-Institut Prof. Dr. Bernd Ludwig vom Institut für biophysikalische Chemie und Biochemie der Goethe Universität Frankfurt am Main bestellt.

