EQUAL-Entwicklungspartnerschaft
'Vieles ist möglich - Tandem-Partner in der Wissenschaft'
Forschen mit Behinderung
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Ziele
Erklärte Ziele des Projektes waren:
- die Arbeitsgestaltung an die Bedürfnisse schwerbehinderter Menschen im Arbeitsbereich der Wissenschaft anzupassen und
- das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen in der Wissenschaft zu verbreitern.
Maßnahmen
Mit vielfältigen Maßnahmen und Strategien verwirklichte die Entwicklungspartnerschaft diese genannten Ziele.
Strategien
Die Entwicklungspartnerschaft entwickelte Strategien, um erprobte Unterstützungsformen für schwerbehinderte Menschen zu verbreiten. Die Strategien zielten auch darauf, Politik, Verwaltungen und Arbeitgeber im Bereich Forschung für diese Thematik zu sensibilisieren.
Integration in das Berufsleben
Die Entwicklungspartnerschaft integrierte behinderte Menschen beispielhaft im Bereich der biomedizinischen Forschung in allen Etappen des beruflichen Werdegangs:
- Ausbildung
- Studium
- Promotion
- Qualifikation als Fachwissenschaftler
Dabei wurden verschiedene Unterstützungsformen wie zum Beispiel Assistenzen oder eine verbesserte Infrastruktur im Tandem-Modell eingesetzt. Außerdem wurden Ausbildungsverbünde gestärkt.
Veranstaltungen
In vielfältigen Veranstaltungen wurden Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft - insbesondere potentielle Arbeitgeber - auf die Thematik aufmerksam gemacht. Neben Seminaren, Diskussionsveranstaltungen und Workshops wurden viele persönliche Beratungen und Umfragen durchgeführt.
Medien
Über verschiedene Medien wurde aufgezeigt, was alles möglich sein kann. Dazu wurden Newsletter und Artikel verfasst. Ein Film informiert anschaulich über die erfolgreichen Projekte. In einem Kinospot wurde die Thematik humorvoll auf den Punkt gebracht.
Preisverleihung
Preisträger des Integrationspreises
Quelle: Entwicklungspartnerschaft
Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss des Projektes bildete die Verleihung eines von der Entwicklungspartnerschaft ausgelobten Integrationspreises am 13. November 2007 in Berlin in der Akademie der Wissenschaften. Bei der Preisübergabe und der Präsentation der 2007 entstandenen Filme konnten sich zahlreiche Besucher/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft von dem Erfolg des Projektes und von der Notwendigkeit weiterer Integrationsaktivitäten überzeugen.
Projektpartner
Zu den Projektpartnern zählten unter anderem das Robert Koch-Institut (RKI) sowie die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV), mehrere Universitäten und Industrieunternehmen. Die sogenannten operativen und strategischen Partner brachten ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse in die Entwicklungspartnerschaft ein und suchten erfolgreich nach effektiven Methoden und Wegen, um das Angebot von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen in wissenschaftlichen Berufen zu verbreiten.
Fazit
Die sehr ehrgeizigen Ziele wurden unter anderem dadurch realisiert, dass schwerbehinderte Akademiker über ein gewachsenes Selbstbewusstsein verfügen und im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft "als Experten in eigener Sache" ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse selbst formuliert haben.
Das Einbinden von privaten Unternehmen und Universitäten hat dafür gesorgt, dass die Leistungsfähigkeit von behinderten Menschen in mehreren Bereichen unter Beweis gestellt werden konnte. Die Aus- und Weiterbildungsbereitschaft von Unternehmen, Behörden und Universitäten wurde durch die Entwicklungspartnerschaft gestärkt und erhöht.
Langfristig wirken die gute Zusammenarbeit und die Kontaktpflege im Netzwerk, die Nachhaltigkeit der Ausbildungsverbünde mit Unternehmen und Schulen und die Weiterbeschäftigung von schwerbehinderten Wissenschaftlerinnen weiter. So kann die Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsfeld von Wissenschaft und Forschung verbessert werden.
"Vieles ist möglich - Tandem-Partner in der Wissenschaft" besaß und besitzt damit eine Vorbildfunktion für andere Bereiche von Forschung und Wissenschaft.
Kontakt
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