Informationen zu Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen sowie von Verdachtsfällen schwerwiegender Nebenwirkungen
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Meldungen von Verdachtsfällen auf Impfkomplikationen nach Infektionsschutzgesetz, (IfSG) sowie auf Verdachtsfälle schwerwiegender Nebenwirkungen nach Anwendung von Impfstoffen gemäß § 63b Arzneimittelgesetz, (AMG) für in Deutschland zugelassene Impfstoffe.
Wichtige Hinweise zu diesen Seiten
Diese Internetseiten geben einen Zugang zu den dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldeten Verdachtsfälle von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen von in Deutschland zugelassenen Impfstoffen. Sie bieten Hilfestellungen und Informationen zur Interpretation der vorliegenden Daten an. Der darin enthaltene öffentliche Zugang zur "Datenbank zu Verdachtsfällen von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen" soll gleichermaßen der Information der Fachkreise und der Bevölkerung dienen.
Bitte lesen Sie diese Texte sorgfältig durch und bestätigen Sie dies mit den entsprechenden Kontrollkästchen. Sie werden am Ende automatisch zur "Datenbank zu Verdachtsmeldungen von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen" weitergeleitet.
Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema sind die folgenden Punkte von großer Bedeutung:
- Grundsätzlich handelt es sich bei den vorliegenden Daten um Verdachtsfälle. Eine aufgeführte unerwünschte Reaktion bedeutet also nicht ohne weiteres, dass ein ursächlicher Zusammenhang zu einer Impfung existiert.
- Ein Berichtsfall (Verdachtsfall) kann mehrere unerwünschte Reaktionen beinhalten, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Krampfanfall.
- Die Daten bedürfen einer medizinischen Interpretation und dürfen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen einer Impfung betrachtet werden.
- Die individuelle Risiko-Nutzen Bewertung einer Impfung für einen Patienten kann nur im Gespräch mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.
- Einige Impfstoffe werden wesentlich häufiger eingesetzt als andere. Die Zahl der in der Datenbank aufgeführten Fälle zu einem Impfstoff erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Häufigkeit von Nebenwirkungen unter einem bestimmten Impfstoff.
- Bei einigen Fällen wurden zum Zeitpunkt der Impfung mehr als ein Impfstoff bzw. zusätzliche andere Medikamente verabreicht.
- Die dargestellten Fälle lassen aus Datenschutzgründen keine Rückschlüsse auf den Patienten oder die meldende Person/Institution zu.
- Die in der Datenbank enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Es ist daher möglich, dass spezielle Meldungen dem Paul-Ehrlich-Institut bereits übermittelt und dort bewertet wurden, aber noch nicht in der hier aufgelisteten Datenbank enthalten sind.
Veröffentlichung und Weiterverwendung der Informationen
Die in der Datenbank enthaltenden Informationen, dürfen entsprechend dem Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) nicht ohne schriftliche Einwilligung des Paul-Ehrlich-Instituts für öffentliche Präsentationen, Publikationen oder ähnliches verwendet werden.
Bitte senden Sie eine Beschreibung des geplanten Veröffentlichungsvorhabens an die Adresse pei@pei.de, wenn Sie eine Einwilligung beantragen möchten.

