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Informationen für Tierärzte

Die Tierärzteschaft erhält mit immunologischen Tierarzneimitteln besonders wirksame Produkte zur Bekämpfung von Tierseuchen und zur dauerhaften Sicherung der Qualität von Nahrungsmitteln animalen Ursprungs.

Immunologische Tierarzneimittel, auch Biologika genannt, werden aus oder unter Verwendung von Krankheitserregern, deren Bestandteilen oder Stoffwechselprodukten sowie auch gentechnisch hergestellt. Die Herstellung kann bei gleich bleibendem Produktionsschema mit relativ großen Schwankungen der Qualitätsmerkmale am Endprodukt behaftet sein. Daher sind umfangreiche Prüfungen an jeder Impfstoffcharge notwendig.

Die Zulassung und Prüfung der immunologischen Tierarzneimittel ist aus dem Arzneimittelgesetz herausgenommen und wird seit dem 01.05.2014 durch das Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) (davor durch das Tierseuchengesetz) und die Tierimpfstoff-Verordnung geregelt. Wegen der herausragenden Stellung besteht für diese Mittel in Deutschland Verschreibungspflicht. Damit wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass Biologika gewisse Besonderheiten und Empfindlichkeiten aufweisen, die bei ihrer Lagerung, Abgabe und Anwendung strikt zu beachten sind. Beim Einsatz von Biologika sind daher andere Anforderungen an den Anwender zu stellen als bei Arzneimitteln, da die Kontrolle der Wirksamkeit einer Impfung für Praktiker nur schwer möglich ist. Die Tierärzteschaft muss sich hier also auf die Angaben der Hersteller verlassen können. Der im Zulassungsverfahren auf der Basis vorliegender Daten ausformulierte Text der Gebrauchsinformation ist für die Anwender des Mittels verbindlich.

Aktuelle Veröffentlichungen zu bestimmten Tierarzneimitteln

(Sicherheitshinweise und andere Informationen)

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