Paul-Ehrlich-Institut

Se­ra von Spen­der­tie­ren

Sera von Spendertieren werden genutzt, um akut Erkrankte vor gefährlichen Erkrankungen zu schützen (z.B. vor Botulismustoxin) oder um Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen zu verhindern. Das entsprechende Serum wird gewonnen, indem Spendertiere vorher gegen das spezifische Antigen immunisiert wurden, sodass entsprechende Antikörpermengen im Blut vorhanden sind.

Be­zeich­nung Stoff- oder In­di­ka­ti­ons-grup­pe Zu­las­sungs­in­ha­ber Zu­las­sungs­num­mer Zu­las­sungs­da­tum Art Weitere Informationen

Gra­fa­lon

An­ti-Hu­man-T-Zell-Lym­pho­zy­ten­glo­bu­lin vom Ka­nin­chen

Neo­vii Bio­tech GmbH

452a/87 08.02.1988 Kaninchen

Thy­mo­glo­bu­li­ne

Po­ly­klo­na­les An­ti-Lym­pho­zy­ten-Se­rum

Gen­zy­me Eu­ro­pe B.V.

191a/92 04.08.1994 Kaninchen

Hinweise

Haftungsausschluss

Die Arzneimittelliste enthält die Präparate, die eine gültige Zulassung besitzen. Sie gibt keine Auskunft darüber, ob die Präparate auf dem Markt verfügbar sind.

Rechtlich bindend sind die Angaben aus dem jeweiligen Bundesanzeiger, der das offizielle Veröffentlichungsorgan des Paul-Ehrlich-Instituts ist.

Stand: PEI-Bekanntmachung Nr. 476 im BAnz AT 11.01.2021 B5.

Gebrauchs- und Fachinformationen

Wenn die Europäische Arzneimittelagentur EMA weitere Informationen anbietet, so finden Sie in der Tabelle einen Link zum EPAR (European public assessment report, europäischer öffentlicher Bewertungsbericht).

Wenn Gebrauchs- und Fachinformationen oder öffentliche Beurteilungsberichte im PharmNet.Bund, dem Portal für Arzneimittelinformationen des Bundes und der Länder, zur Verfügung stehen, so sind diese in der Tabelle mit dem Begriff PharmNet.Bund direkt verlinkt.

Aktualisiert: 11.01.2021