Paul-Ehrlich-Institut

For­schungs­grup­pe Mo­le­ku­la­re All­er­go­lo­gie

Forschung beim Vizepräsidenten

Forschungsgruppe Molekulare Allergologie (Quelle: Paul-Ehrlich-Institut) V.l.n.r.: Yen-Ju Lin, Stephan Scheurer, Annette Jamin, Sonja Wolfheimer, Maren Krause, Frank Eliezer Blanco Perez, Maike Schott, Melanie Albrecht, Andrea Wangorsch, Stefan Schülke, Alexandra Goretzki, Clara Meier

Forschungsteam

Prof. Dr. Stefan Vieths (Vizepräsident des Paul-Ehrlich-Instituts)
Dr. Stephan Scheurer (Fachgebietsleiter)
Priv.-Doz. Dr. Stefan Schülke (Stellvertretender Fachgebietsleiter, Projektleitung)
Dr. Melanie Albrecht (Wissenschaftlerin, Projektleitung)
Dr. Frank Eliezer Blanco Perez (Wissenschaftler)
Alexandra Goretzki (PhD-Studentin)
Annette Jamin (Technische Assistentin)
Maren Krause (Technische Assistentin)
Yen-Ju Lin (PhD-Studentin)
Dr. Laura Martin-Pedraza (Wissenschaftlerin, Stipendiatin)
Maike Schott (PhD-Studentin)
Hanna Steigerwald (PhD-Studentin)
Dr. Andrea Wangorsch (Wissenschaftlerin, Projektleitung)
Sonja Wolfheimer (Biotechnikerin)
Elisa Zubeldia Varela (Wissenschaftlerin, Stipendiatin)

Forschungsschwerpunkt

Die Prävalenz von IgE-vermittelten (Typ I) Allergien nimmt weltweit zu. Unseren modernen Lebensstil kennzeichnen ein hoher Hygiene-Standard und weniger mikrobielle Infektionen. In Verbindung mit der geografischen Ausbreitung von Allergenen infolge des Klimawandels tragen diese Faktoren möglicherweise zur Zunahme allergischer Erkrankungen bei. Sowohl die Pathogenese als auch der Mechanismus der allergenspezifischen Immuntherapie (AIT) sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Die derzeitige AIT ist häufig für Patientinnen und Patienten unangenehm und kann manchmal mit unerwünschten Nebenwirkungen einhergehen. Obwohl die allergenspezifische Immuntherapie bei bestimmten Inhalationsallergien gut etabliert ist, kann sie je nach Art der Allergie mehr oder weniger wirksam sein. Daher sind neuartige Strategien der Immuntherapie zur Verbesserung der Sicherheit und Wirksamkeit zu einem wichtigen Untersuchungsgebiet geworden.

Unsere Forschung konzentriert sich auf die der Pathogenese allergischer Erkrankungen zugrunde liegenden Mechanismen, die molekulare Charakterisierung von Lebensmittel- und Inhalationsallergenen und deren Anwendung in der In-vitro-Diagnostik (IVD) sowie auf die Entwicklung neuartiger Interventionsstrategien zur Prävention und Behandlung von IgE-vermittelten Allergien. In Übereinstimmung damit wurden experimentelle Mausallergiemodelle sowie Maus- und Human-In-vitro-Zellkulturtests verwendet, um die Pathologie von (Lebensmittel-) Allergien und die Immunmodulation durch rekombinante Impfstoffkandidaten aufzuklären.

Die Pathogenese von IgE-vermittelten Allergien ist durch eine überwiegende TH2-Immunantwort und die Produktion von allergenspezifischen IgE-Antikörpern gekennzeichnet. Die Pathogenese von IgE-vermittelten Allergien ist durch eine überwiegende TH2-Immunantwort und die Produktion von allergenspezifischen IgE-Antikörpern gekennzeichnet. Quelle: PEI

Forschungsgruppenleitung

Dr. Stephan Scheurer
Publikationen
Telefon: +49 6103 77 5310
E-Mail: Stephan.Scheurer@pei.de

Aktualisiert: 21.01.2021