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Saisonale Influenza 2007/2008

Informationen zu den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen, den freigegebenen Impfstoffdosen und der Impfstoffstammzusammensetzung für die Saison 2007/2008.

In Deutschland zugelassene Impfstoffe

Auf den Internetseiten des Paul-Ehrlich-Instituts findet sich eine Auflistung der in Deutschland zugelassenen Impfstoffe. Influenza-Impfstoffe besitzen die Besonderheit, dass ihre Stammzusammensetzung jedes Jahr an die aktuelle epidemiologische Situation angepasst werden muss. Diese Anpassung wird in einem Verfahren zur Änderung der Zulassung geprüft. Sobald diese Änderungen für die aktuelle Saison 2007/2008 genehmigt sind, wird die Auflistung der zugelassenen Influenza-Impfstoffe aktualisiert.

Wenn die Anpassung der Stammzusammensetzung genehmigt ist, erfolgt chargenweise die Freigabe der jeweils hergestellten Influenza-Impfstoffe, die dann in den Handel gelangen und angewendet werden können. Eine Übersicht über die Anzahl freigegebener Impfstoffdosen für die Saison 2007/2008 hat das Paul-Ehrlich-Institut auf dieser Seite veröffentlicht.

Freigegebene Impfstoffdosen

Kumulative Anzahl der freigegebenen Dosen Influenza-Impstoffe für die Jahre 2002 - 2007 (Stand 14.12.2007) Kumulative Anzahl der freigegebenen Dosen Influenza-Impstoffe für die Jahre 2002 - 2007 (Stand 14.12.2007)Anzahl freigegegeber Dosen Influenza Impfstoffe 2002-2007 (Stand 14.12.2007) - aktuell stehen rund 3,8 Millionen Dosen möglicherweise nicht ausschließlich für den deutschen Markt zur Verfügung Quelle: PEI

DatumKalender-
woche
Anzahl Impfstoffdosen
(Gesamtzahl)
17.08.200733rund 6,5 Millionen Dosen
24.08.200734rund 12,4 Millionen Dosen
31.08.200735rund 16,2 Millionen Dosen
07.09.200736rund 18,1 Millionen Dosen
14.09.200737rund 20,2 Millionen Dosen
21.09.200738rund 22,2 Millionen Dosen
28.09.200739knapp 25 Millionen Dosen
05.10.200740rund 26,7 Millionen Dosen
12.10.200741rund 28,3 Millionen Dosen
19.10.200742rund 29,5 Millionen Dosen
26.10.200743rund 29,8 Millionen Dosen
02.11.200744knapp 30,2 Millionen Dosen
09.11.200745knapp 30,2 Millionen Dosen
16.11.200746knapp 30,2 Millionen Dosen
23.11.200747knapp 30,2 Millionen Dosen
30.11.200748knapp 30,2 Millionen Dosen
07.12.200749knapp 30,2 Millionen Dosen
14.12.200750knapp 30,2 Millionen Dosen

In der Gesamtzahl freigegebener Influenaza-Impfstoffdosen sind aktuell rund 3,8 Millionen Dosen enthalten, die möglicherweise nicht ausschließlich für den deutschen Markt zur Verfügung stehen.

Impfstoffstammzusammensetzung 2007/2008

Stammzusammensetzung der Influenzaimpfstoffe für die Saison 2007/2008 gemäß der Empfehlungen der WHO und der Empfehlungen der europäischen Kommission:

  • ein A / Solomon Islands / 3 / 2006 (H1N1)-ähnlicher Virusstamm
    (Reassortante IVR-145, abgeleitet von A / Solomon Islands / 3 / 2006)
  • ein A / Wisconsin / 67 / 2005 (H3N2)-ähnlicher Virusstamm
    (Reassortante NYMC-X-161B, abgeleitet von A / Wisconsin / 67 / 2005, oder die Reassortante IVR-142, abgeleitet von A / Hiroshima / 52 / 2005, ein A / Wisconsin / 67 / 2005 –ähnlicher Virusstamm)
  • ein B / Malaysia / 2506 / 2004-ähnlicher Virusstamm
    (B / Malaysia / 2506 / 2004)

Aufgeführt sind die derzeit zirkulierenden Stämme (kursiv) und die Stämme/Reassortanten deren Antigene in den neuen Impfstoffen enthaltenen sind (fett). Diese entsprechen in ihren antigenen Eigenschaften dem jeweils empfohlenen Stamm. A und B bezeichnen die Virustypen, der Ortsname bezieht sich auf den Ort der Virusisolierung; die erste Ziffer gibt die Nummer des jeweils isolierten Stamms an, die zweite bezieht sich auf das Isolierungsjahr. Mit H und N werden die beiden wichtigsten Proteine der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase abgekürzt, die Ziffer dahinter bezeichnet den aktuellen Hämagglutinin- bzw. Neuraminidase-Subtyp. Reassortanten sind Influenzavirus-Stämme, die in ihrer Oberflächenstruktur den aktuellen Wildtypviren entsprechen, aber besonders gute Wachstumseigenschaften in Hühnereiern aufweisen. Das Hämagglutinin spielt eine zentrale Rolle bei der Etablierung einer schützenden Immunantwort gegen Influenzavirus-Infektionen.

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