Navigation und Service

Saisonale Influenza 2013/2014

Informationen zu den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen, den freigegebenen Impfstoffdosen und der Impfstoff-Stammzusammensetzung für die Saison 2013/2014

Impfstoffe

Die Stammzusammensetzung der Influenza-Impfstoffe muss jedes Jahr an die aktuelle epidemiologische Situation angepasst werden, weil sich die Eigenschaften der zirkulierenden Influenzaviren verändern. Die genaue Zusammensetzung wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Diese Anpassung wird für jeden Impfstoff in einem Verfahren zur Änderung der Zulassung geprüft. Nach Genehmigung der Stammanpassung erfolgt chargenweise die Prüfung und Freigabe der hergestellten Influenza-Impfstoffe durch das Paul-Ehrlich-Institut, die dann in den Handel gelangen und angewendet werden können.

Freigegebene Impfstoffdosen

Kumulative Anzahl der freigegebenen Dosen Influenza-Impfstoffe für die Jahre 2006 - 2013 (Stand: 29.11.2013) Kumulative Anzahl der freigegebenen Dosen Influenza-Impfstoffe für die Jahre 2006 - 2013 (Stand 29.11.2013)Anzahl freigegebener Dosen Influenza Impfstoffe 2006-2013 (Stand: 29.11.2013) Quelle: PEI

DatumKalender-
woche
Anzahl Impfstoffdosen
(Gesamtzahl)
30.08.201335rund 6,9 Millionen Dosen
06.09.201336rund 9,5 Millionen Dosen
13.09.201337rund 12,5 Millionen Dosen
20.09.201338rund 13,4 Millionen Dosen
27.09.201339rund 14,9 Millionen Dosen
04.10.201340rund 16,5 Millionen Dosen
11.10.201341rund 18,6 Millionen Dosen
18.10.201342rund 20,3 Millionen Dosen
25.10.201343rund 21,4 Millionen Dosen
01.11.201344rund 21,7 Millionen Dosen
08.11.201345rund 21,8 Millionen Dosen
15.11.201346rund 21,8 Millionen Dosen
22.11.201347rund 21,8 Millionen Dosen
29.11.201348rund 21,8 Millionen Dosen

Impfstoff-Stammzusammensetzung 2013/2014

Der Influenzaimpfstoff für die Saison 2013/2014 setzt sich gemäß der Empfehlungen der WHO und des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) aus den Antigenen weltweit zirkulierender Varianten folgender Viren zusammen:

  • A/California/07/2009 (H1N1) pdm 09
  • A/Victoria/361/2011 (H3N2) - ähnlich A/Texas/50/2012
  • B/Massachusetts/2/2012

Für quadrivalente Impfstoffe werden die Antigene der oben genannten Viren sowie eine Variante von B/Brisbane/60/2008 empfohlen.

A und B bezeichnen die Virustypen, der Ortsname bezieht sich auf den Ort der Virusisolierung; die erste Ziffer gibt die Nummer des jeweils isolierten Stamms an, die zweite bezieht sich auf das Isolierungsjahr. Mit H und N werden die beiden wichtigsten Proteine der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase abgekürzt, die Ziffer dahinter bezeichnet den aktuellen Hämagglutinin- bzw. Neuraminidase-Subtyp.

Diese Stammzusammensetzung weicht von der der Saison 2012/2013 ab.

Zurück zur Influenza-Startseite:

Diese Seite

Zusatzinformationen

Weitere Informationen

WHO Empfehlungen für die Formulierung der Influenza-Impfstoffe ab 2000/2001 bis zur aktuellen Saison

Mehr

Aktuelle Artikel

Sollte nach Impfung mit trivalentem Influenza-Impfstoff mit tetravalentem Impfstoff nachgeimpft werden?

Mehr

Informationen des RKI zur Influenzaimpfung von Personen mit einer Hühnereiweiß-Allergie

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur saisonalen Influenzaimpfung beim Robert Koch-Institut (RKI)

Mehr

10.08.2017: Belastung von Hühnereiern mit Fipronil – Informationen zu Influenza-Impfstoffen

Mehr

Epidemiologisches Bulletin 7/2016 des RKI: Ratgeber für Ärzte - Influenza (saisonale Grippe)

Mehr

Epidemiologisches Bulletin 36/37 2013 des RKI: Wissenschaftliche Begründung für die Änderung der Empfehlung zur Impfung gegen Influenza

Mehr

GrippeWeb - Projekt des Robert Koch-Instituts

Mehr

AGI (Arbeitsgemeinschaft Influenza) mit aktuellem Grippeindex

Mehr