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Aktuelle Informationen zur Meldung nach § 21 Transfusionsgesetz (TFG)

Mitteilungen des Paul-Ehrlich-Instituts

Tabellarischer Bericht für das Jahr 2017

Mit Stand vom 07.12.2018 stellt das Paul-Ehrlich-Institut eine aktualisierte Version des tabellarischen Berichts über die Gewinnung von Blut und Blutkomponenten sowie über die Herstellung und den Verbrauch von Blutprodukten für das Jahr 2017 in Form einer komprimierten Excel-Datei (zip-Datei) zum Herunterladen bereit.

Beginn des Meldezeitraums für das Jahr 2018

Während des Zeitraums vom 01.01.2019 und 01.03.2019 müssen nach § 21 TFG die Träger der Spendeeinrichtungen, die pharma­zeutischen Unternehmer und die Einrichtungen der Krankenversorgung die Zahlen zum Umfang der Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen, der Herstellung, des Imports und Exports, des Inverkehrbringens und des Verbrauchs und Verfalls von Blutprodukten und gentechnisch hergestellten Plasmaproteinen zur Behandlung von Hämostasestörungen an das Paul-Ehrlich-Institut übermitteln.

Das Paul-Ehrlich-Institut wird alle Ansprechpartner in den Einrichtungen zu Beginn des neuen Jahres per E-Mail informieren. Die Meldebögen sind über die Online-Meldung ab dem 01.01.2019 verfügbar.

Weiter zur Online-Meldung nach § 21 TFG

Gesetz zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist am 28.07.2017 das Gesetz zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wurden auch das Transfusionsgesetz und die Verordnung über das Meldewesen nach §§ 21 und 22 des Transfusionsgesetzes geändert. Folgende Änderungen der Meldung nach § 21 TFG sind damit verbunden:

  • Erfassung des Inverkehrbringens von Blutprodukten.
  • Wegfall der Meldung des Verbrauchs und Verfalls von Plasmaproteinen in den Einrichtungen der Krankenversorgung. Sofern zukünftig die Notwendigkeit besteht, den Verbrauch von Plasmaproteinen wieder zu erfassen, wird dies im Bundesanzeiger vorab bekannt gemacht.
  • Einrichtungen, in denen Hämophiliepatienten zeitlich begrenzt im Rahmen eines stationären oder ambulanten Aufenthalts behandelt werden, müssen nach § 14 Absatz 3a TFG der hämophiliebehandelnden ärztlichen Person Angaben über den Anlass der Behandlung sowie über die Menge der angewendeten Blutprodukte und Plasmaproteine im Sinne von § 14 Absatz 1 TFG (Dokumentation nach § 14 Absatz 2 TFG) übermitteln.
  • § 21 Absatz 1a TFG beschreibt erstmalig die Pflicht zur Meldung der Anzahl der Patienten mit angeborenen Hämostasestörungen, differenziert nach dem Schweregrad der Erkrankung und nach Altersgruppen, sowie die Gesamtmenge der bei diesen Patientengruppen angewendeten Gerinnungsfaktorenzubereitungen an das Deutsche Hämophilieregister (DHR).
  • Hämophiliebehandelnde ärztliche Personen sind nach § 21a Absatz 4 TFG verpflichtet, Patienten über die Möglichkeit der Einwilligung in die Aufnahme der pseudonymisierten Patienten- und Behandlungsdaten in das DHR aufzuklären.

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Handbuch zur Online-Meldung nach § 21 Transfusionsgesetz (TFG) (Quelle: PEI)

Handbuch zur Online-Meldung nach § 21 Transfusionsgesetz (TFG)

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