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ProBAs – Projekt für schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen

Kurzbeschreibung

Das Projekt ProBAs "Projekt für schwerbe­hinderte Bachelor-Absolventen/-innen" hat eine Weiterqualifikation für Absolventen/-innen im wissenschaftlichen und im administrativen Bereich angeboten. ProBAs nutzte die Ergebnisse aus den bisherigen Integrationsprojekten. Das Projekt startete unter der Koordination des Paul-Ehrlich-Instituts im Januar 2010 und wurde Ende 2012 mit einer bundesweit wahrgenommenen Veranstaltung erfolgreich abgeschlossen..

Warum ProBAs?

Das deutsche Hochschulsystem änderte sich im Zuge des Bologna-Prozesses grundlegend. Die meisten Studiengänge wurden auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem umgestellt. Der Bachelor-Abschluss wird in der Regel nach 3 Jahren erreicht und als berufsqualifizierender Abschluss gesehen. Dies kann für viele schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen bedeuten, dass es erhebliche Schwierigkeiten gibt, eine Förderung für den behinderungsbedingten Mehraufwand des zweiten Teils ihrer Ausbildung, das Master-Studium, zu erhalten.

Ziele

  • Zugang schwerbehinderter Bachelor-Absolventen/-innen zu qualifizierter Beschäftigung in Wissenschaft, Forschung und Verwaltung verbessern
  • Arbeitgeber für die Beschäftigung schwerbehinderter Bachelor-Absolventen/-innen sensibilisieren
  • neue Konzepte für die berufliche Integration behinderter Akademiker/innen entwickeln und erproben
  • mit den im Projekt entwickelten Lösungen dazu beitragen, die Diskriminierung schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen
  • Gesellschaft und Politik auf die verschlechterte Förderung schwerbehinderter Studierender aufmerksam machen

ProBAs hat eine gezielte berufliche Weiterqualifizierung von schwerbehinderten Bachelorabsolventen/-innen ("training on the job") geboten.

Maßnahmen

Training on the Job

Um eine bessere Qualifikation für den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen, wurden während der Projektlaufzeit beim Paul-Ehrlich-Institut und bei weiteren Projektpartnern wie z.B. dem Zentrum für sehbehinderte und blinde Studierende (BliZ) der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Technischen Universität Dortmund (DoBuS) und dem Robert Koch-Institut zwei- bis dreijährige Weiterqualifikationsmöglichkeiten für schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen angeboten. Ziel war, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Bereich der Wissenschaft, Forschung und Administration zu steigern.

Sieben schwerbehinderte Bachelor-Absolventen/-innen waren zwischen 2010 und 2012 am PEI tätig. Diese Projektteilnehmer arbeiteten gleichermaßen an Forschungs­projekten, wissenschaftlichen Publikationen und Gutachten wie auch in der Verwaltung mit.

Veranstaltungen

In vielen unterschiedlichen Veranstaltungen wurden Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft - insbesondere potentielle Arbeitgeber - auf die Thematik aufmerksam gemacht. Neben Vorträgen, Seminaren, Diskussionsveranstaltungen und Workshops wurden viele persönliche Beratungen durchgeführt.

Projektpartner

Projektförderung

Projektleitung

Annetraud Grote

Telefon: +49 6103 77 1025

Fax +49 6103 77 1234

E-Mail: Annetraud.Grote@pei.de

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