Paul-Ehrlich-Institut

Neue Reihe - Hämovigilanz-Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts

02 / 2011

Cover Hämovigilanz-Bericht (Quelle: PEI)

Mit dem Hämovigilanz-Bericht 2009 beginnt das Paul-Ehrlich-Institut eine neue Veröffentlichungsreihe, um mehr Transparenz im Hinblick auf Meldungen und Maßnahmen zu Blutprodukten und ihre Anwendung zu schaffen. In der einmal jährlich erscheinenden Publikation werden die Meldungen schwerwiegender Transfusionsreaktionen eines Jahres vorgestellt und den Meldungen aus den Vorjahren gegenübergestellt. Mit der jährlichen Veröffentlichung des Hämovigilanz-Berichts dokumentiert das Paul-Ehrlich-Institut den aktuellen Sicherheitsstandard und zeigt, dass durch gezielte Maßnahmen, die sich an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, bestehende Risiken weiter reduziert werden können.

Die erste Ausgabe dieser neuen Reihe stellt die gemeldeten Ereignisse des Jahres 2009 vor. Auf der Grundlage dieser Meldungen und ihrer Bewertung hat das Paul-Ehrlich-Institut in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Blutspendeeinrichtungen eine Vielzahl von Maßnahmen zur Risikovorsorge getroffen und dadurch die Sicherheit von Blutkomponenten weiter erhöhen können. Der aktuelle Bericht zeigt erneut, dass heute Übertragungen von Viren wie HIV sowie Hepatitis-B- und -C-Viren durch Blutkomponenten extrem seltene Ereignisse sind.

Auch die vom Paul-Ehrlich-Institut im Mai 2009 verfügte Maßnahme zur Senkung des Risikos einer transfusionsassoziierten akuten Lungeninsuffizienz (TRALI), einer zwar seltenen, aber lebensbedrohlichen Komplikation, war erfolgreich. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Morbidität und Mortalität der Empfänger von therapeutischen Einzelplasmen seitdem gesunken sind.

Die pdf-Version des Haemovigilanzberichts kann auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts abgerufen (www.pei.de/haemovigilanzbericht) oder unter presse@pei.de abonniert werden.

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Aktualisiert: 30.03.2011