Paul-Ehrlich-Institut

Meldung von schwerwiegenden Transfusionsreaktionen/ Zwischenfällen nun auch Online möglich

02 / 2012

Zukünftig können Meldungen zu schwerwiegenden Transfusionsreaktionen und schwerwiegenden Zwischenfällen nach der Gabe von Arzneimitteln aus Blut via Internet direkt an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden. Die Meldungen erfolgen über eine gesicherte elektronische Verbindung mit dem System humanweb.pei.de, das seit April 2009 schon zur Meldung von Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen und Impfkomplikationen zur Verfügung steht. Die elektronisch eingegangenen Meldungen werden direkt an die Hämovigilanz-Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts weitergeleitet und ausschließlich von Mitarbeitern des Paul-Ehrlich-Instituts bearbeitet.

"Wir haben in den vergangen drei Jahren in der Pharmakovigilanz sehr gute Erfahrungen mit der anwenderfreundlichen Online-Meldung gemacht. Diese Form der Meldung von Verdachtsfällen ist für die Nutzer weniger aufwendig, da Ausdruck, Unterschrift sowie Versand per Fax oder Brief entfallen", so Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts. "Wir sind deshalb zuversichtlich, mit Hilfe der Online-Meldung auch in der Hämovigilianz die Meldebereitschaft bei den Angehörigen der Gesundheitsberufe weiter zu steigern und damit einen Beitrag leisten zu können, die Arzneimittelsicherheit weiter zu verbessern", so Cichutek.

Wer die Adresse nicht von Hand eingeben will, findet den Link zu humanweb.pei.de mit dem Online-Formular in der Rubrik 'Meldepflichtige' auf den Internetseiten des PEI in der rechten Spalte unter 'Meldedatenbanken'.

Nach wie vor können auch die Meldeformulare, die unter www.pei.de/haemovigilanz-formulare zur Verfügung stehen, genutzt und per Post oder als pdf-Datei per E-Mail verschickt werden. Zur Dokumentation des gemeldeten Falls können die pdf-Daten auf dem Server des Meldenden abgespeichert werden. Bei einer Folgemeldung (Formblatt 2a, 2b, 2c) sollte die vergebene PEI-Nummer eingetragen werden, um eine schnelle Zuordnung zu ermöglichen.

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Aktualisiert: 01.03.2012