Paul-Ehrlich-Institut

Generalmajor Carsten Breuer zum Wissensaustausch im ZEPAI

09 / 2022

  • Anfang Mai 2022 übernahm das Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika (ZEPAI) am Paul-Ehrlich-Institut von der Bundeswehr die Aufgabe, die Pandemie-Impfstoffversorgung der Bevölkerung aktiv zu steuern
  • Das Treffen steht im Zeichen des Erfahrungsaustauschs

"Heute haben wir eine hervorragende Impfstofflogistik. Jeder kann sich jederzeit überall impfen lassen. Das ist ein sehr wichtiger Baustein für den Kampf gegen das Virus. Ich durfte heute ein hoch motiviertes, engagiertes und professionelles Team kennenlernen und weiß diese Aufgabe im ZEPAI in guten Händen. Wir werden uns mit weiteren Wellen und Virusvarianten auseinandersetzen müssen, da sind sich die Experten absolut einig. Gemeinsam müssen wir uns jetzt für den Herbst vorbereiten. Gute Impfstoffversorgung ist unser Vorteil für die nächste Virussaison. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt."
Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt

"Unser Auftrag lautet, die Pandemie-Impfstoffversorgung für die Bevölkerung sicherzustellen. Hierzu zählen nicht nur die aktive Kontrolle und das Monitoring der Impfstofflagerung, sondern insbesondere auch die zielgerichtete Impfstoffverteilung."
Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding, Kommissarische Leiterin des ZEPAI

Von links nach rechts: Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding (ZEPAI), Dr. Gesa Miehe-Nordmeyer (Bundeskanzleramt), Generalmajor Carsten Breuer (Quelle: B.Morgenroth/Paul-Ehrlich-Institut Von links nach rechts: Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding (Kommissarische Leiterin des ZEPAI), Dr. Gesa Miehe-Nordmeyer (Leiterin der Abteilung für Sozial-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik im Bundeskanzleramt), Generalmajor Carsten Breuer (Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt). Quelle: B.Morgenroth/Paul-Ehrlich-Institut

Pressemitteilung

Die kommissarische Leiterin des Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika (ZEPAI), Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding, empfing am Montag, dem 16.05.2022, den Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt, Herrn Generalmajor Carsten Breuer, in Langen (Hessen). Anfang Mai hatte das ZEPAI die bisher von der Bundeswehr ausgeführte Aufgabe, die Pandemie-Impfstoffversorgung der Bevölkerung in Deutschland aktiv zu steuern, übernommen. Das Treffen bot Zeit für einen Erfahrungsaustausch. An den Gesprächen nahmen Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Dr. Gesa Miehe-Nordmeyer, Leiterin der Abteilung für Sozial-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik im Bundeskanzleramt, Dr. Lars Nickel, Leiter der Unterabteilung "Arzneimittel" im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), sowie ZEPAI-Führungskräfte teil.

Der Schwerpunkt des Besuchs lag auf der fachlichen Diskussion zentraler Fragen zum Thema Pandemie-Impfstoffversorgung der Bevölkerung in Deutschland, wie z.B. die Anforderungen an die Digitalisierung. Als Eröffnung fand ein gemeinsamer Wissensaustausch mit der kommissarischen ZEPAI-Leiterin Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding, Generalmajor Carsten Breuer und den Führungskräften des ZEPAI statt. Dabei informierte Generalmajor Carsten Breuer das Team über seine Arbeit als Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt.

Anschließend stand ein Diskurs mit dem ZEPAI-Team für die Distribution auf der Agenda. Das Distributionsteam berichtete über bisherige Erfahrungen seit der Übernahme der Pandemie-Impfstoffverteilung Anfang Mai. Während des Vortrags kam neben der operativen und strategischen Logistik insbesondere die Bedeutung der Digitalisierung im Distributionsprozess zur Sprache.

In der Abschlussbesprechung betonten Prof. Isabelle Bekeredjian-Ding, Prof. Klaus Cichutek sowie Generalmajor Carsten Breuer das gemeinsame Ziel, auch zukünftig eine schnelle und sichere Pandemiebekämpfung mit Impfstoffen und Therapeutika in Deutschland zu gewährleisten. Entsprechend der Vision des ZEPAI, Pandemieschäden zu begrenzen, indem Rahmenbedingungen geschaffen werden, um innerhalb von drei bis sechs Monaten nach Aufkommen eines neuen Erregers Pandemie-Impfstoffe bereitstellen zu können.

Aktualisiert: 16.05.2022